Kindertagesstätte Pusteblume
  Kindertagesstätte        Pusteblume

Engagement in der Kita

An einem schönen, sonnigen Frühlingstag gab es vor Kurzem einen besonderen Tag in der Kindertagesstätte Pusteblume. Dank des tollen Wetters konnten die Kinder eine entspannte Zeit im Garten verbringen, bevor es hungrig an den Frühstückstisch ging.

Dort gab es viele besondere Leckereien. Alle Kinder ließen sich Brötchen, Croissants, gekochte Eier und vieles mehr schmecken. Die Stimmung war großartig. Nach so einem großzügigen Frühstück kamen die verschiedenen Bewegungslieder im Morgenkreis gerade recht. Die Laune war bestens, und die Kinder strahlten mit der Sonne um die Wette. Dieses gute Gefühl war fast nicht mehr zu steigern, bis alle in den Gruppenraum gingen, um zu spielen. Denn während alle im Morgenkreis waren, hatte doch tatsächlich der Osterhase die Zeit genutzt, um einen kleinen Gruß zu hinterlassen. Für jedes Kindergartenkind gab es ein liebevoll gestaltetes Tütchen mit leckerem Inhalt.

Außerdem hatte der Osterhase in diesem Jahr Unterstützung von Emilie Pohl (14), einem ehemaligen Kindergartenkind. Sie hat in der Schule eine Unterrichtseinheit, die sich „Lernen durch Engagement“ nennt, eine Lehr- und Lernform, die fachliches Lernen mit einem gesellschaftlichen Engagement verbindet. Schüler lernen durch soziales, politisches, ökologisches oder kulturelles Engagement, Verantwortung zu übernehmen – für sich und andere. Zu diesem Anlass hatte sich Emilie Pohl überlegt, dass sie Sockenhasen für die Kinder basteln möchte, und setzte die Idee liebevoll um. „Dafür möchten wir uns herzlich bedanken, da dieses Geschenk unser Osterfest bereichert hat. Die Freude bei den Kindern war entsprechend groß.“

 

Spannende Geschichte

 

Zur Geschichte rund um die Schuleule Lunna lösen die Vorschulkinder kleine Aufgaben.

Das letzte Jahr im Kindergarten ist für zukünftige Schulkinder ein besonderes. In der Kindertagesstätte Pusteblume bedeutet das unter anderem, dass regelmäßig einmal die Schule am Gehölz in Lunden besucht wird und einmal im Monat Schulsozialarbeiterin Britta Peters in den Kindergarten kommt.

Gemeinsam wird dann gespielt, die Schule erkundet, gesungen, und es lernen sich alle gegenseitig kennen. Eigentlich. Seit März 2020 sind diese Aktionen nicht möglich, und die Vorschulkinder sind darüber sehr traurig. Nun hat sich allerdings Britta Peters etwas Wunderbares überlegt, um mit den Kindergartenkindern in Kontakt zu kommen beziehungsweise zu bleiben. Einmal in der Woche gibt es ein neues Kapitel von einer Geschichte rund um die Schuleule Lunna. Dafür hat Britta Peters kleine Videos gedreht, in denen sie die Geschichte erzählt. Außerdem gibt es verschiedene Arbeitsblätter, auf denen zum einen die Geschichte steht und es zum anderen kleine Aufgaben zu bewältigen gilt, sodass die Kinder am Ende ein eigenes Buch von der Eule Lunna haben. Die Kinder haben großen Spaß an dieser Art der Vorschularbeit und freuen sich schon auf das nächste Kapitel der spannenden Geschichte.

 

Qualität ist ein Thema

 

Aushänge machen auf das Thema Qualität in der Kita Pusteblume aufmerksam.

Anfang 2021 trat das neue Kita-Reform-Gesetz des Landes Schleswig-Holstein in Kraft. Darin ist unter anderem Qualität ein wichtiges Thema. Zur Sicherung der Qualität ist ein Qualitätsmanagementverfahren zu installieren und regelmäßige Fachberatung in Anspruch zu nehmen.

Aus diesem Grund machten sich die Mitarbeiter der Kindertagesstätte Pusteblume gemeinsam mit Diplom-Pädagogin Natascha Wolter daran, ein Qualitätsmanagementverfahren zu entwickeln. Die erste Frage, die es zu klären gab, war, was für die Mitarbeiter Qualität bedeutet. Dabei zeigte sich, das unter anderem folgende Punkte besonders wichtig für das Team sind: Kinder, die gerne in den Kindergarten kommen; ein offenes Ohr für die Kinder; Kinder, die selbständig werden; aber auch ein kollegiales Miteinander.

Da in diesen Prozess möglichst alle Beteiligten einbezogen werden sollen, wurden im Anschluss an den ersten Termin mit den Mitarbeitern die Eltern befragt, was für sie eine qualitativ gute Kita ausmacht. Dabei ging es in erster Linie nicht um die Kita Pusteblume, sondern erst einmal ganz allgemein um die Wünsche der Eltern. Spannend war dabei zu sehen, dass viele Eltern ähnliche Vorstellungen haben: Kinder, die gerne in die Kita gehen; eine gute personelle Ausstattung; offen den Kindern zugewandte Erzieher.

Die spannendsten Antworten kamen allerdings von den Kindern, die gefragt wurden, wie ihre Wunschkita aussehen würde. So wurde unter anderem bestimmtes Spielzeug gewünscht, eine zweite Wippe, mehr Partys und ein Naschischrank. Ein Wunsch allerdings spiegelt die aktuelle Situation und wie sie die Kinder in ihrer Lebenswelt beeinflusst am deutlichsten wider: „Ich wünsche mir, dass die Erzieherinnen wieder ohne Maske arbeiten dürfen.“

 

Qualität ist Kita-Thema

 
Redaktion
 
17. März 2021
13:29 Uhr



 

Aushänge machen auf das Thema Qualität in der Kita Pusteblume aufmerksam.

Von Tanja Burkhard 

REHM-FLEHDE-BARGEN Anfang 2021 trat das neue Kita-Reform-Gesetz des Landes Schleswig-Holstein in Kraft. Darin ist unter anderem Qualität ein wichtiges Thema. Zur Sicherung der Qualität ist ein Qualitätsmanagementverfahren zu installieren und regelmäßige Fachberatung in Anspruch zu nehmen.

Aus diesem Grund machten sich die Mitarbeiter der Kindertagesstätte Pusteblume gemeinsam mit Diplom-Pädagogin Natascha Wolter daran, ein Qualitätsmanagementverfahren zu entwickeln. Die erste Frage, die es zu klären gab, war, was für die Mitarbeiter Qualität bedeutet. Dabei zeigte sich, das unter anderem folgende Punkte besonders wichtig für das Team sind: Kinder, die gerne in den Kindergarten kommen; ein offenes Ohr für die Kinder; Kinder, die selbständig werden; aber auch ein kollegiales Miteinander.

Da in diesen Prozess möglichst alle Beteiligten einbezogen werden sollen, wurden im Anschluss an den ersten Termin mit den Mitarbeitern die Eltern befragt, was für sie eine qualitativ gute Kita ausmacht. Dabei ging es in erster Linie nicht um die Kita Pusteblume, sondern erst einmal ganz allgemein um die Wünsche der Eltern. Spannend war dabei zu sehen, dass viele Eltern ähnliche Vorstellungen haben: Kinder, die gerne in die Kita gehen; eine gute personelle Ausstattung; offen den Kindern zugewandte Erzieher.

Die spannendsten Antworten kamen allerdings von den Kindern, die gefragt wurden, wie ihre Wunschkita aussehen würde. So wurde unter anderem bestimmtes Spielzeug gewünscht, eine zweite Wippe, mehr Partys und ein Naschischrank. Ein Wunsch allerdings spiegelt die aktuelle Situation und wie sie die Kinder in ihrer Lebenswelt beeinflusst am deutlichsten wider: „Ich wünsche mir, dass die Erzieherinnen wieder ohne Maske arbeiten dürfen.“